Entscheidung über Ratsbegehren zum Hochablassumbau

Schon seit über zwei Jahren planen die Lechwerke den Umbau des Hochablasses, um die Tag und Nacht fließenden und bisher ungenutzten Wassermengen zur Energiegewinnung zu nutzen. Erst in näherer Vergangenheit hat sich die Planung auf den Bau der Turbinen verfestigt und die Ideen konkretisiert. Die Grüne Jugend begrüßt den Bau einer sochen Energiegewinnungsanlage, da dies ein weiterer Schritt hin zum Ausstieg aus Atom- und Kohlekraft und zur vermehrten Nutzung erneuerbarer Energien ist. Auch die mittlerweile offene und aufgeschlossene Auseinandersetzung mit den verschiedenen lokalen Interessensgruppen und den unterschiedlichen vorgeschlagenen Rechenabständen ist zu loben.
Jedoch sind wir der Meinung, dass man den Stadtrat und ebenso die BürgerInnen der Stadt Augsburg von Anfang an in die Diskussion über das Für und Wider des Baus des Kraftwerks am Hochablass mit einbeziehen hätte sollen, damit erst gar keine Unklarheiten aufgrund von Unwissen aufkommen und sich keine falschen Meinungen, die ohne genauere Kenntnis der Materie aus dem Bauch heraus gebildet werden, verfestigen. Aus diesem Grund spricht sich die GJA gegen das Ratsbegehren, über dessen Initiierung heute im Stadtrat abgestimmt werden soll, aus. Wir finden, dass die ca. 170000 €, die dieses kosten soll, besser in Information der BürgerInnen und Erläuterung des geplanten Baus investiert wären, da es dann kein bzw. weniger Unverständnis und Ablehnung gegenüber dem Umbau gäbe. Ein Ratsbegehren wäre unserer Meinung nach der endgültigen Entscheidung nicht zuträglich, denn es würde kein authentisches Meinungsbild der BürgerInnen widerspiegeln, da diese wie oben genannt nicht ausreichend informiert wurden und sich deswegen zum großen Teil keinen begründbaren Standpunkt zur Thematik verschaffen konnten. Damit es nicht zu einem im Nachhinein nicht zufriedenstellenden Entscheidungsergebnis kommt, das sich auf durch unzureichende Informationsarbeit gebildeten Standpunkten baut, plädieren wir für eine Entscheidung des Stadtrates gegen ein Ratsbegehren und für einen Ratsentscheid über den Umbau des Hochablasses. Die Abstimmung über ein Ratsbegehren ist in unseren Augen ein Versuch der Stadtregierung, direkte Demokratie und Bürgernähe zu demonstrieren, welche jedoch bereits bei der Planung des Projekts versagt haben.

Verantwortlich: Marie Rechthaler, Sprecherin der Grünen Jugend Augsburg und Umgebung

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Presseseminar am 28.01.

Am Samstag, den 28.01.12, veranstaltet die Grüne Jugend Augsburg ein Presseseminar, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Es beginnt um 14 Uhr im Grünen Büro und wird ca. 2-3 Stunden dauern. Wir freuen uns, Jochen Mack, einen Mitarbeiter der grünen Stadtratsfraktion und PR-Experten als Referent begrüßen zu dürfen.
Er wird uns über den Zustand der Medienlandschaft und das eigenständige Schreiben einer professionellen Pressemitteilung informieren, wie man mit JournalistInnen in Kontakt tritt und uns auch speziell in die Augsburger Presselandschaft einführen. Als Abschluss werden Pressearbeit und social media verknüpft.
Das Seminar ist für jedermann geeignet, es ist keine Voranmeldung erforderlich.

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Für ein faires Weihnachten!

Alljährlich in der Weihnachtszeit ergreift die Bevölkerung ein Konsumwahn und jeder versucht, für alle Freunde und Verwandten Geschenke aufzutreiben. Dabei wird selten darauf geachtet, ob die Produkte fair produziert wurden.

Diesem Thema haben wir uns jetzt angenommen, da wir finden, dass man Weihnachten wesentlich fairer gestalten kann. Am Freitag, 16.12, haben wir in der Augsburger Innenstadt Flyer mit dem Titel „Weihnachten ist der Orgasmus des Kapitalismus“ verteilt, mit denen wir die Leute dazu anleiten wollten, über ihr Konsumverhalten nachzudenken. Trotz des Windes und der Unwetterwarnungen trafen wir auf interessierte Menschen, die unser Engagement lobten und die Flyer dankend entgegennahmen.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an den LAK Öko für die Idee, an Sylvia aus dem Büro fürs Ausdrucken der Flyer und an alle, die tatkräftig mitverteilt haben.

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„Weihnachten ist der Orgasmus des Kapitalismus“

Am Freitag, 16.12.11, verteilt die Grüne Jugend Augsburg vom Grünen Büro ausgehend in der Augsburger Innenstadt ab 16 Uhr Flyer mit dem Titel „Weihnachten ist der Orgasmus des Kapitalismus“. Kritikpunkt ist, dass in unserer globalisierten Welt – speziell in der Weihnachtszeit – viel und unbedacht konsumiert wird, nur um sich oder andere zu erfreuen. Denn schließlich ist Weihnachten ja das Fest der Liebe.
Selten wird jedoch beim Kauf z.B. von einem Pullover darüber nachgedacht, wie Arbeiter in Asien zu sehr geringem Gehalt in überfüllten Werkshallen diesen herstellen und ohne jegliche Schutzkleidung mit oft giftigen Färbestoffen in Berührung kommen. Dabei haben auch sie ihre Familien zu ernähren, was oft schwerfällt, da das Einkommen nur knapp zum Überleben reicht.
Dies wirkt kontrovers, wenn man überlegt, dass viele Menschen gerade im Advent Geld für karitative Zwecke spenden, um Menschen in Not zu helfen. Wir finden: ökologische und fair gehandelte Geschenke bereiten viel mehr Freude als herkömmliche! Man muss kein schlechtes Gewissen haben und trägt gleichzeitig zu größerer Gerechtigkeit in der Welt bei.

Um Mitarbeit wird gebeten.

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Bericht über Infostand zum Welt-Aids-Tag

Die Grüne Jugend Augsburg hat am 1. Dezember anlässlich des Welt-Aids-Tages vor dem Grünen Büro ab 16 Uhr Flyer, Infobroschüren, Kondome und Aidsschleifen an Passanten verteilt.
Die Aktion kam sehr gut bei den Passanten an, es ergaben sich interessante Gespräche und konstruktive Ideen.
Die Grüne Jugend ist der Meinung, dass Prävention ein sehr wichtiges Thema ist, das von vielen immer noch unterschätzt wird, was man teilweise auch an den Kommentaren der Passanten merkte. Jedoch hat es in unserer Gesellschaft eine sehr hohe Bedeutung, da ohne Prävention die HIV-Neuinfizierungsrate bedeutend höher wäre.
In Ländern der dritten Welt sterben immer noch sehr viele Familien an AIDS selbst bzw. deren Kinder daran, da sie von niemandem mehr ernährt werden können. Das wäre bei uns dasselbe, wenn nicht in den letzten Jahren das Thema AIDS duch ebensolche Aktionen aus der Verschwiegenheit in die Mitte der Gesellschaft gerückt wäre und bei vielen zum alltäglichen Umgang mit Verhütung geführt hätte.
Deswegen ist es jedes Jahr wieder wichtig, am Welt-Aids-Tag auf die auch in Deutschland immer noch präsente HIV-Gefahr hinzweisen.

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